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Barfußschuhe für den Beckenboden

 

Wenn ich bis vor kurzem an Barfußschuhe gedacht habe, dann kam mir eigentlich immer das Bild von den Zehenschuhen, die ein bisschen aussehen wie Handschuhe für die Füße. Diese Schuhe mag ich persönlich überhaupt nicht leiden. Da kann dies eine noch so gesunde Sache sein, wenn ich mich damit nicht wohl fühle, ist es nicht das Richtige.

Lange habe ich das Thema Barfußschuhe für mich also vollkommen ignoriert. Bis zu dem ersten feuchten Herbst, in dem mein Sohn laufen konnte. Vorher haben wir ihn konsequent Lederpuschen tragen lassen, da diese ja kein angepasstes Fußbett haben. Aber Lederpuschen und nasser Untergrund waren im letzten Jahr dann keine gute Kombi mehr. Also musste eine Alternative her.

Notgedrungen beschäftigte ich mich also nochmal vorsichtig mit dem Thema „Barfußschuhe“, wenngleich ich auch ihm die Zehenschuhe nicht angezogen hätte. Bei einem Kleinkind hätte sich dies sicher auch als sehr undankbare Aufgabe erwiesen.

Ich war sehr glücklich, als ich dann bei den Kinderschuhen Modelle gefunden habe, die nach meiner Auffassung wirklich süß aussahen. Denn auch wenn ich bei meinen Recherchen schon mein Ursprungsbild der Barfußschuhe ablegen konnte, so hatte ich doch den Eindruck, dass viele Modelle einfach „öko“ aussahen. Auch wenn ich stets versuche, möglichst nachhaltig und gesund zu leben, bevorzuge ich persönlich doch eher die „konventionellere Optik“.

Von den Kinderschuhen bin ich dann irgendwann zu den Erwachsenen-Schuhen gekommen und fand ein Modell, das ich optisch auch für mich annehmen konnte.

Im April startete ich also meinen Test, die Vivobarefoot Stealth II als „Beckenbodentraining“ zu tragen.

Und tatsächlich hatte ich das Gefühl, dass mein Beckenboden vitaler wurde. Auch wenn mir alle Zusammenhänge zwischen Beckenboden und Füßen bekannt sind (für genauere Informationen hierzu, kannst du gerne hier nochmal schauen), habe ich nicht so sehr mit einer so spürbaren Verbesserung gerechnet. Da die Geburt meines letzten Kindes auch erst im Januar war, bin ich also davon ausgegangen, dass sich mein Körper ohnehin noch in der natürlichen Heilungsphase befand.

Durch das wunderbare Wetter verlor ich dann die Aufmerksamkeit auf die Barfußschuhe für den Beckenboden. Ich trug über Wochen überwiegend meine Flip Flops und war auch immer weniger Barfuß unterwegs.

Mein Beckenboden wurde zunehmend schlechter. Das schob ich auf eine emotional sehr belastende private Situation. Denn auch Stress etc. haben eine starke Auswirkung auf die Vitalität des Beckenbodens. Nun ist der schöne Sommer zumindest vorerst vorbei und ich habe die Vivos wieder aus dem Schrank geholt. Nach wenigen Tagen habe ich nun das Gefühl, dass mein Beckenboden wieder deutlich vitaler geworden ist. An meiner emotionalen Lage hat sich dabei aber noch nicht viel geändert hat.

Im Selbsttest haben mich diese Schuhe nun also absolut überzeugt und sie scheinen mir ein sehr hilfreiches Trainingsgerät zu sein für alle viel beschäftigten Mütter (aber natürlich sollten sie nicht das einzige Training sein).

Inzwischen gibt es Barfußschuhe sogar als Ballerinas, Slipper, Mokassins und anderen Formen. So könnten sie auch für die breite Masse interessant werden.

Die Fußmuskulatur zu stärken, kann jedenfalls nicht schaden. Trotzdem sollte man sehr bedacht mit diesen Schuhen umgehen und sie vor allem als Trainingsgerät betrachten, das richtig angewendet werden sollte. Wenn die Fußmuskulatur schon stark zurück gebildet wurde, durch jahrelanges Tragen von Schuhen mit einem Fußbett, dann kann das übermäßige Tragen der Barfußschuhe nämlich auch zu Schädigungen und Schmerzen führen. Wenn du mit Joggen anfängst, läufst du ja auch nicht gleich 10 km am Stück, sondern steigerst dich langsam.

Nicht umsonst gibt es extra Workshops und Trainer für den richtigen Barfußgang, wie zum Beispiel diese hier: Barefoot Academy

Ich gebe zu, ich habe bisher selbst noch keinen Workshop zu dem Thema besucht, doch steht dies noch fett auf meiner ToDo-Liste.

 

Ich wünsche dir nun also viel Spaß bei deinem Beckenbodentraining im Alltag, einfach nur durch den Wechsel der Schuhe 😉